Reformierte Satzung, neue Führung: Die German Datacenter Association e. V. (GDA) hat erstmals ein Präsidium gewählt. firstcolo-Gründer Jerome Evans gestaltet die strategische Neuausrichtung des Verbands mit.
Frankfurt/Main, Juni 2026. Die German Datacenter Association e. V. (GDA) hat erstmals ein Präsidium gewählt. Auf der GDA-Mitgliederversammlung wurden elf Sitze in zwei Wahlgängen vergeben. Aus einem Bewerberfeld von insgesamt 28 Kandidatinnen und Kandidaten setzte sich Jerome Evans, Gründer und Geschäftsführer von firstcolo, bereits im ersten Wahlgang durch und zog als Vertreter der Rechenzentrumsbetreiber ins Präsidium ein.
Als zentraler Branchenverband der deutschen Rechenzentrumsbranche vertritt die GDA die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und arbeitet aktiv daran, die Rahmenbedingungen für digitale Infrastruktur in Deutschland zu gestalten. Im Zuge der Wahl wird die Satzung der GDA reformiert, wobei Strategie und operative Verantwortung klar voneinander getrennt werden. Das neue Präsidium übernimmt die strategische Steuerung sowie die Aufsicht des Verbands.
„Die Wahl und das in mich gesetzte Vertrauen bedeuten mir viel. Mit firstcolo betreibe ich seit fast zwei Jahrzehnten digitale Infrastruktur in Deutschland. Als Präsidiumsmitglied der GDA freue ich mich, meine Erfahrung dort einzubringen, wo die Weichen für unsere Branche gestellt werden“, so Evans.
„Wer über Wettbewerbsfähigkeit und Europas digitale Zukunft spricht, muss alle Interessen im Blick behalten. Denn Rechenzentren entstehen in Kommunen: Sie sind nur dann zukunftsfähig, wenn beide Seiten profitieren.“
Jerome Evans
„Rechenzentren gehören zum Fundament unserer digitalen Souveränität. Deshalb dürfen wir sie nicht im Elfenbeinturm entwerfen. Wir müssen vor Ort Überzeugungsarbeit leisten, die sowohl auf Bedenken eingeht als auch die Vorteile aufzeigt: Wie fügen sich Rechenzentren in Kommunen ein? Welchen konkreten Beitrag leisten sie für Beschäftigung und Wertschöpfung in der Region? Fragen wie diese müssen wir als Branche beantworten. Wer über Wettbewerbsfähigkeit und Europas digitale Zukunft spricht, muss alle Interessen im Blick behalten. Denn Rechenzentren entstehen in Kommunen: Sie sind nur dann zukunftsfähig, wenn beide Seiten profitieren.“
Über firstcolo
Die firstcolo Gruppe mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein führender Betreiber hochmoderner Rechenzentren. Seit der Gründung im Jahr 2007 bietet das Unternehmen maßgeschneiderte IT-Infrastrukturlösungen an, die von Colocation und Serversystemen bis zu Managed Services und Cloud-Lösungen reichen. Mit einer garantierten Verfügbarkeit von 99,999 % sowie Zertifizierungen nach ISO/IEC 27001:2022 und ISO 9001:2015 setzt firstcolo höchste Maßstäbe bei Betriebssicherheit und Datenschutz. Ein zentraler Fokus liegt auf der ökologischen Verantwortung: Die gesamte Infrastruktur wird zu 100 % mit zertifiziertem Ökostrom betrieben. Für exzellente Konnektivität und geringe Latenzzeiten sorgt zudem ein eigenes IP-Backbone mit einer Kapazität von über 2.000 Gbit/s. Heute vertrauen mehr als 400 Kunden aus verschiedenen Branchen auf das rund 80-köpfige Expertenteam, das durch persönliche Betreuung und Innovationskraft die digitale Zukunft nachhaltig mitgestaltet.